Und das sagt die Presse:

 

Mit erfrischend frech-bunter Aufmachung ragte bei unserem Besuch die "Space Party" in den trüben, wolkenverhangenen Himmel. Die Grundfarben Violett, Orange und Gelb geben dem Geschäft eine eigenständige Optik. Die 40-sitzige Gondel ist in Form und Farbe sehr ansprechend gestaltet. Auffällig ist, daß es nur einen Eingang gibt, der zugleich als Ausgang benutzt wird. Was auf den ersten Blick unsymmetrisch wirkt, hat aber entscheidende Vorteile: Durch diese Lösung fallen einige Podiumsteile weg das spart Transporte und verkleinert die benötigte Grundfläche. Die gesamte Anlage wird mit zwei Transportern und einem kleinen Kassenwagen umgesetzt. Das Herzstück, das aus den vier Stützen, dem großen Schaukelarm, den kleineren Gondelauslegern und der Steuerung besteht, wird komplett auf einem 13,5 m langen Sattelauflieger verladen. Der Rest Sitzreihen, Podium, Beleuchtungsträger wird in einen zweiten 13,5 m-Sattel-auflieger (der zugleich Frontwagen ist) verpackt. So bleibt beim Transport kein Zentimeter ungenutzt. Weil bei der "Space Party" auf Ballasttanks verzichtet werden konnte, verringert sich der Platzbedarf im Vergleich zu ähnlichen Anlagen auf 20 m x 20 m. Die Schaukelhöhe beträgt 16 m und jeder dieser Meter hat es wirklich in sich. Der Antrieb wurde oben an der Nabe befestigt, das hat zur Folge, daß die Drehscheibe über 90 hochgeschaukelt werden kann. In dieser höchsten Stelle wird der Motor umgestellt und zieht die Gondel mit einem Wahnsinnstempo nach unten. Hier ist man froh, daß es Sicherheitsbügel gibt, denn es reißt einen förmlich aus den Sitzen. Das sanfte Schwingen artverwandter Anlagen weicht bei der "Space Party" einer durchzugsstarken Schaukelbewegung. Die Anfahr- und Anhaltezeiten konnten enorm verkürzt und somit mehr Touren pro Stunde gefahren werden. Ein dickes Lob an die Herstellerfirma Visa International für die Gestaltung der Sitze und der dazugehörigen Schulterbügel: Hier können problemlos auch körperlich stämmiger gebaute Personen an der durchgedrehten Karussellfahrt teilnehmen.

Auf die Frage, warum sich Familie Gugel für die Anschaffung eines Karusselltyps entschieden hat, der in ähnlicher Form schon seit 1994 auf dem Markt ist, erklärte Marita Gugel: " Wir sind überzeugt, daß die Beliebtheitswelle für derartige Geschäfte noch lange Zeit anhalten wird. Außerdem ist der Trend zu schneller-größer-höher langsam nicht mehr vertretbar. Schon heute können große Fahrgeschäfte auf einige Veranstaltungen nicht mehr aufbauen, weil der Platz oder der vorhandene Strom einfach nicht ausreichen. Unsere "Space Party" kann wesentlich wirtschaftlicher betrieben werden als vergleichbare Anlagen. Und natürlich spielte auch der Anschaffungspreis bei der Wahl eine Rolle."

Vielen Unkenrufen um Trotz braucht sich das tempogeladene Schaukelkarussell nicht hinter anderen schwingenden Drehscheiben zu verstecken. Das "spacige" Design verwandelt dieses Fahrgeschäft in einen Blickfang der Plätze.

 

Quelle: "Kirmes Revue"